Vollkassettenmarkise Cofre 136

Rigipsplatten schneiden

Das Schneiden von Rigipsplatten ist auf viele Arten möglich. Moderne innovative Gräte sorgen für extrem schnelle und saubere Schnitte.

Die passende Säge für Rigipsplatten

Beim Bau einer Rigipswand sind viele lange, gerade Schnitte an den Gipskartonplatten von nöten. Es ist mühsam, aber möglich, diese Schnitte mit einer Säge auszuf&uum;hren. Lediglich um Aussparungen auszuschneiden oder für runde Schnitte, sind elektrische Stichsägen zu empfehlen. Für kleine Löchercher eignen sich Lochsägen für Bohrmaschinen/Akkuschrauber. Lange gerade Schnitte werden mit Sägen meist etwas krumm oder schief. Auch werden die Schnittkanten rau, man muss Sie anschließend aufwendig glätten.

Brechen statt schneiden

Das traditionelle Verfahren beim Verlegen von Rigipsplatten ist das Anschneiden und Brechen. Für diese Methode benötigt man ein langes Lineal aus Stahl, einen Cuttermesser mit abbrechbaren Klingen und eine harte Kante. Hierbei setzt man mit das Cuttermesser an der Oberseite entlang des Lineals einen Schnitt ins Papier, der Gips sollte dabei nicht angeschnitten werden. Der Gipskarton bricht sauber entlang der Schnittlinie, wenn die Platte über eine Kante gebrochen wird. Jetzt ist es einfach, die Pappe entlang der Bruchkante von der Unterseite her zu schneiden. Die Brüche sind glatt, man kann sie mit einem Kantenhobel direkt anschrägen. Dieses Anschrägen ist für das Verspachteln der Stöße nach dem Verlegen SEHR WICHTIG.

Gipskartonplatten verspachteln

Entstauben Sie die fertige Gipskartonwand mit einem sauberen Besen. Seien Sie besonders sorgfältig, wo nachher gespachtelt werden soll. Kontrollieren Sie noch einmal, ob ALLE Schrauben richtig versenkt sind. Das erleichtert das Verspachteln der Gipskartonplatten.

Jede Gipskartonplatte hat bereits ab Werk eine Fase. So entsteht nach dem Anbringen eine ausreichend breite Fuge, in der die Spachtelmasse hält (Siehe Anschrägen ist für das Verspachteln der Stöße nach dem Verlegen SEHR WICHTIG ). Dort, wo geschnittene Platten aneinanderstoßen, sollten Sie mit dem Cuttermesser eine ähnliche Fase einschneiden.

Behandeln Sie die Fugen nach dem Entstauben mit Tiefengrund vor und bandagieren Sie alle Stöße mit einer Rissbrücke (Bewehrungsstreifen).

Spachtelmasse anrühren

Rühren Sie die Spachtelmasse in einem sauberen Eimer oder einem anderen Gefäß an. Dabei das Pulver LANGSAM ins kalte Wasser rieseln lassen. Genaue Anweisungen entnehmen Sie bitte der Produktverpackung. Die Masse lieber dicker anrühren und verdünnen als andersherum, sonst können sich Klümpchen bilden.

Gipskartonplatten vorspachteln

Die Spachtelmasse mithilfe einer Glätterkelle quer zur Fuge auftragen und hineindrücken. Anschließend die überflüssige Masse mit der breiten Seite längs zur Fuge abziehen und in die nächste Fuge drücken. Die Glätterkelle zwischendurch immer wieder sauber kratzen. Das funktioniert gut mit einem kleinen Spachtel. Bearbeiten Sie immer zuerst die waagerechten Fugen, dann die senkrechten. Die Spachtelmasse vor dem nächsten Schritt gut trocknen lassen. Gegebenenfalls nochmal ein zweites Mal alles verspachteln falls Fugen eingefallen sind nach dem trocknen. Warten Sie mindestens vier Stunden vor dem nächsten Arbeitsschritt.

Schleifen der Gipskartonplatte

Als letzten Schritt alle Unebenheiten abschleifen und fertig ist Ihre neue Trockenbauwand. Sie kann jetzt verputzt, gefliest, oder tapeziert werden, ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack.

Untergrund grundieren

Nach dem Spachteln kommt das Grundieren! Der Ablauf ist in diesem Fall fast mit Streichen zu verwechseln. Die Grundierung wird mit Malerpinsel, Holzstock oder ähnlichem einmal satt und kräftig durchmischt und anschließend mt einer kurzflorigen Malerrolle auf die Wand gestrichen. Dabei einfach in vertikalen Bahnen arbeiten! Die Pigmentierung funktioniert wie ein Farbmarker und zeigt an, wo bereits gestrichen wurde. Die Grundierung flächendeckend, aber nicht zu nass auftragen!

Trotz aller Mühen schimmert der dunkle Untergrund noch immer stellenweise durch die Grundierung. Also wird ein zweiter Durchgang in Angriff genommen. Auch hier wird darauf geachtet, einheitlich, aber nicht zu dick aufzutragen. Wer ein Talent für Malerarbeiten hat, wird mit dieser Aufgabe recht schnell fertig sein.

Und nun Viel Spass bei den Trockenbau Arbeiten.

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